Ratgeber

Wie Zinseszins funktioniert

Verstehe Zinseszins, regelmäßige Sparraten und den Einfluss von Zeit, Gebühren, Steuern und Inflation.

Die Grundformel

Ohne weitere Einzahlungen lautet die Formel für Kapital P, Periodenzins r und n Perioden: P × (1 + r)ⁿ. Zinssatz und Periodenzahl müssen dieselbe Zeiteinheit verwenden.

Wird ein nominaler Jahreszins durch 12 geteilt, entsteht ein monatliches Rechenszenario. Das ist nicht automatisch gleich einem effektiven Jahreszins.

Warum Zeit so wichtig ist

Am Anfang wirkt das Wachstum klein, weil es auf eine kleine Basis trifft. Später erwirtschaften frühere Erträge selbst neue Erträge.

Monatliche Sparraten haben unterschiedlich viel Zeit: Die erste Einzahlung wächst länger als die letzte. Ein korrekter Rechner behandelt deshalb jede Rate nach ihrem Zeitpunkt.

Gebühren, Steuern und Inflation

Eine jährliche Gebühr senkt die Nettorendite wiederholt; auch dieser Nachteil summiert sich. Steuern hängen von Produkt und Land ab, Inflation mindert die Kaufkraft.

Vergleiche auch ein vorsichtiges Szenario und ziehe erwartete Kosten von der Renditeannahme ab. Eine einzelne Endsumme ist sonst leicht zu präzise.

Das Ergebnis richtig nutzen

Der Rechner zeigt Zusammenhänge zwischen Zeit, Sparrate und Rendite. Er sagt keinen zukünftigen Kontostand voraus, denn reale Renditen schwanken.

Betrachte eigene Einzahlungen und geschätztes Wachstum getrennt. So erkennst du, welcher Teil vom Sparen und welcher von einer unsicheren Annahme abhängt.

Mit dem Rechner ausprobieren